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Depression durch Liebeskummer

Du fragst Dich, ob man eine Depression durch Liebeskummer erhalten kann? Und was sind die klassischen Symptome, die dabei auftreten können? Was hilft jetzt wirklich? Wir haben uns all diesen Fragen gestellt. Und wollen Dir nun die Antworten darauf mitgeben…

Was sind die typischen Liebeskummer Depression Symptome?

Dass eine Depression durch Liebeskummer entsteht, ist leider keine Seltenheit, wie sich immer wieder zeigt. Häufig kommt dazu noch eine gewisse genetische Veranlagung mit hinzu. Zudem lässt sich festhalten, dass oftmals sehr sensible und unsichere Charaktere an einer Depression erkranken können, die infolge von Liebeskummer entsteht. Das muss nicht zwangsläufig so sein – doch kann es passieren.

Die Symptome, die bei Liebeskummer und Depression zu beobachten sind, ähneln einander – und bedingen sich daher oftmals gegenseitig. Schauen wir uns diese daher einmal genauer an:

  • Antriebslosigkeit

  • innere Leere

  • Müdigkeit

  • alles erscheint sinnlos, „schwarz“ und leer

  • Appetitlosigkeit

  • Heißhungeranfälle

  • Schlafstörungen

  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren

  • Leistungseinbruch

  • zunehmende Isolierung vom sozialen Umfeld

  • etc.

Das waren nur einige Symptome, die in diesem Zusammenhang sehr häufig auftreten. Nicht immer müssen all diese Begleiterscheinungen gleichzeitig auftreten! Vielmehr wird man in der Regel zu einigen Symptomen tendieren. Je mehr allerdings bei einem selbst zusammenkommen und je länger diese anhalten, umso ernster sollte man das Ganze auch nehmen.

Und besser früher als später Maßnahmen ergreifen. Denn je länger man nichts tut, umso stärker kann die Depression auch werden. Und nur wenige können sich ohne jegliche Hilfe von außen aus dieser so schwierigen Situation befreien – vor allem, wenn sie schon Monate lang andauert.

Wie die Depression nach Liebeskummer überwinden?

Doch, und das ist die gute Nachricht, gibt es eine ganze Reihe an Dingen, die Du tun kannst, um wieder aus diesem Loch heraus zu finden.

Wichtig ist es erst einmal, nicht alleine mit Deinem Kummer und Schmerz zu bleiben. Nicht alles mit Dir alleine auszumachen (oder meinen, dies tun zu müssen). Klar, es fällt manchmal schon sehr schwer, den Hörer in die Hand zu nehmen, offen über das zu sprechen, was einen gerade bewegt. Und doch tut es einem selbst so gut, ist eine wahre Entlastung! Nicht umsonst heißt es, „sich den Kummer von der Seele zu reden“…

Dies kann im Beisein einer guten Freundin oder einem guten Freund geschehen. Oder Du suchst ein Online Forum auf, wo Du Dich mit Gleichgesinnten und Betroffenen austauschen kannst. Hier triffst Du auf Verständnis, kannst gute Ratschläge finden – und das weitestgehend anonym. Sowie zu jeder Tages- und Nachtzeit…

Auch eine Therapie kann helfen. Besonders dann, wenn die Depression Dich fest im Griff hat, vielleicht schon mehrere Wochen und Monate andauert. Eine Therapie hat den Vorteil, dass Du jemandem gegenübersitzt, der sich mit der Thematik sehr gut auskennt. Der gemeinsam mit Dir die spezifischen Hintergründe beleuchtet. So wird Dir selbst einiges klarer. Und Du kannst gemeinsam mit dem Therapeuten passende Strategien und Tipps entwickeln, die Dir für den Alltag weiterhelfen.

Das Schreiben hilft ebenfalls. Halte alles fest, was Dich bewegt – auch dies ist eine gute Strategie, um der Depression und dem Liebeskummer erfolgreich die Stirn zu bieten.