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Angst vor Trennung

Du hast große Angst vor Trennung, davor, dass es mit Euch beiden zu Ende gehen könnte? Doch was kannst Du tun, um diese Angst zu überwinden? Und um eine Trennung zu verhindern? Wir wissen Rat – und verraten Dir gerne unsere Tipps!

Wie die Angst vor Trennung überwinden?

„Angst ist ein schlechter Ratgeber“ – das wusste schon ein altes Sprichwort. Das durchaus seine Berechtigung hat! Denn je mehr wir von der Angst um etwas eingenommen sind, umso größer ist die Gefahr, dass wir uns zu impulsiven Aktionen hinreißen lassen – die wir nicht selten im Nachhinein bereuen.

Und doch ist diese Angst nur allzu verständlich. Schließlich hat man Angst, dass einem etwas sehr, sehr Wichtiges weggenommen wird: die Beziehung. Dass man plötzlich alleine da steht, mit völlig leeren Händen – und nicht weiß, wie es weitergehen soll.

  • Schließlich liebt man den Anderen, aus ganzem Herzen!
  • Und nicht selten definiert man sich auch (teilweise) über eben diese Beziehung..

Die Angst davor, dass dieses Glück zu Ende sein könnte, ist daher nur allzu verständlich. Häufig wurzelt sie auch tiefer, lässt sich bis in die Kindheit zurück verfolgen. Dem auf den Grund zu gehen, ist wichtig – um die Angst, um sich selbst besser verstehen zu können.

  • Die Angst, alleine und einsam zu sein, ist zutiefst menschlich.
  • Und wohl JEDER von uns kennt diese Angst.

Daher tendieren wir dazu, an dem festzuhalten, was wir haben. Allein schon, um sich selbst (und den Anderen) zeigen zu können: „Seht her, ich werde (DOCH) geliebt!“. Auch, wenn die Beziehung eigentlich nicht mehr glücklich ist. Und wenn man das Gefühl hat, dass die eigenen Bedürfnisse nicht mehr wirklich erfüllt werden (können).

Angst vor Trennung: Alleinsein und andere Befürchtungen

Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier – das zeigen die Erfahrungen immer wieder. Auch deshalb halten wir erst einmal an dem Altbekannten und Bewährten fest, komme, was wolle. Denn das kennen wir, da fühlen wir uns auf die ein oder andere Weise sicher. Auch, wenn wir eigentlich schon darüber hinaus gewachsen sind, auch, wenn uns diese Situation nicht mehr unbedingt gut tut, uns nicht mehr entspricht…

Die Angst vor dem Neuen ist mehr oder weniger stark bei jedem von uns ausgeprägt. Da spielt auch das eigene Selbstbewusstsein und das Vertrauen zu sich selbst, die Fähigkeit, optimistisch in die Zukunft zu sehen, eine wesentliche Rolle. Wer weiß, was er hat, wer er ist, der tut sich bedeutend leichter damit, sich auf das „Abenteuer Leben“ einzulassen – und sich nicht an etwas krampfhaft festzuhalten, das seine Zeit eigentlich schon längst gehabt hat.

Der weiß, dass er nicht alleine ist! Schließlich gibt es um ihn herum so viele Personen, von denen er eine Wertschätzung erhält – und die Liebe, die er braucht. Die ihn so annehmen, wie er ist – und diese Liebe auch nicht an Bedingungen knüpfen. Das zu sehen, ist wichtig, gibt einem selbst Vertrauen und Hoffnung. Und das Wissen, dass es schon klappen wird, egal, was man tut…

Mit diesem Wissen nimmt auch die Angst vor der Trennung ab. Bis man loslassen und sich endlich wirklich auf die Gegenwart einlassen kann…