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Gedichte Trennung

Du hast Dich gerade frisch von Deinem oder Deiner Ex getrennt? Und bist nun auf der Suche nach passendem Lesestoff? Der Deine Gedanken und Gefühle aktuell gerade perfekt zusammenfasst? Wir haben da einige schöne Gedichte Trennung für Dich herausgesucht!

Welche Gedichte Trennung Beziehung solltest Du kennen?

Schon so mancher hat sich seine Gedanken zum Thema Trennung gemacht – kein Wunder, schließlich kennt wohl jeder von uns die Erfahrung, verlassen worden zu sein. Hier nun ein paar ausgesuchte Gedichte zum Thema:

„Ich habe dich geliebt und liebe dich noch!
Und fiele die Welt zusammen,
aus ihren Trümmern stiegen doch
hervor meiner Liebe Flammen“ .Heinrich Heine+

Wenn uns die Menschen verlassen oder verwunden,
so breitet ja noch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum
seine Arme aus und nimmt den Verletzten darin auf.“ Jean Paul

„Warum es soviel Leiden
so kurzes Glück nur gibt?
Warum denn immer scheiden,
wo wir so sehr geliebt?

So manches Aug’ gebrochen
und mancher Mund nun stumm,
der erst noch hold gesprochen;
du armes Herz, warum?“ Eleonore zu Stolberg-Wernigerode

„Tränen, die fließen, sind bitter;
bitterer aber sind die,
die nicht fließen.“ Volksweisheit / Volksgut

„Liebe lässt die Zeit vergehen,
Zeit lässt die Liebe vergehen.“ Volksweisheit / Volksgut

„Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.“ Lao Tse

 „Nicht lange täuschte mich das Glück,

das du mir zugelogen,
dein Bild ist wie ein falscher Traum
mir durch das Herz gezogen.

Der Morgen kam, die Sonne schien,
der Nebel ist zerronnen;
geendigt hatten wir schon längst,
eh wir noch kaum begonnen.“ Heinrich Heine

„Liebe, die in Hass umschlagen kann,
ist niemals echte Liebe gewesen,
denn sie wollte nur besitzen.“ Otto von Leixner

„Nur Liebe überbrückt die Kluft,
die zwischen Sein und Nichtsein droht,
dass, wie gepflückter Blumen Duft,
doch etwas überlebt den Tod.“ Friedrich Martin von Bodenstedt

„Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk
in sich.“ Dietrich Bonhoeffer

„Wer nur einigermaßen zur Freiheit der Vernunft gekommen ist,
kann sich auf Erden nicht anders fühlen denn als Wanderer,
– wenn auch nicht als Reisender nach einem letzten Ziele:
denn dieses gibt es nicht.
Wohl aber will er zusehen und die Augen dafür offen haben,
was alles in der Welt eigentlich vorgeht;
deshalb darf er sein Herz nicht allzufest
an alles einzelne anhängen;
es muß in ihm selber etwas Wanderndes sein,
das seine Freude an dem Wechsel und der Vergänglichkeit habe.“ Friedrich Wilhelm Nietzsche

„Nicht an die Güter hänge dein Herz,
die das Leben vergänglich zieren.
Wer besitzt, der lerne verlieren,
wer im Glück ist, der lerne den Schmerz.“ Friedrich von Schiller

 

„Lasst vergeh’n, was vergeht,
es vergeht, um wiederzukehren,
es altert, um sich zu verjüngen,
es trennt sich, um sich inniger zu vereinen,
es stirbt, um lebendiger zu werden.“ Friedrich Hölderlin

„Allein zu sein!
Drei Worte,
leicht zu sagen,
und doch so schwer,
so endlos schwer
zu tragen.“ Adelbert von Chamisso