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Hilfe bei Trennung mit Kind

Du suchst nach passender Hilfe bei Trennung mit Kind? Wie beispielsweise kannst Du Deinem Nachwuchs erklären, was jetzt Sache ist, wie es jetzt weitergehen soll? Was solltest Du wissen? Wir haben uns schon seit einiger Zeit sehr ausführlich mit dem Thema auseinander gesetzt. Und möchten Dir nun mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Wie die Trennung Kind erklären?

Eine Trennung ist nicht nur für die unmittelbar Beteiligten, also das Paar selbst, eine einschneidende und auch schwierige Erfahrung. Die Kinder sind ebenfalls von der Entscheidung, den Schlussstrich zu ziehen, unmittelbar betroffen! Und auch für sie ist es alles andere als leicht – schließlich wünschen sich die meisten Kinder nichts sehnlicher, als mit Mama und Papa zusammen in den vier Wänden zu wohnen, für immer und ewig.

Doch dieser Traum kann nicht (mehr) aufrecht erhalten werden. Deshalb ist es wichtig, dem Kind gerade jetzt beizustehen. Die Herausforderung dabei: Viele der Kinder denken, sie seien an der Trennung (mit) schuld – etwa, weil sie nicht immer brav waren, weil sie dieses oder jenes getan haben (was in ihren Augen vielleicht schlimm war). Dies ist besonders bei Kindern ab einem Alter von fünf Jahren zu beobachten – und geht bis hin zu Teenagern.

Umso wichtiger ist es daher, dem Kind genau diese Angst zu nehmen! Und ihm klar und deutlich zu sagen, dass es nicht an ihm liegt, dass Mama und Papa sich nicht mehr lieb haben und sich nun trennen werden. Das ist sehr, sehr wichtig –  und kann fast gar nicht oft genug wiederholt werden.

Zumal auch darüber hinaus viel Nestwärme, Liebe und Fürsorger angesagt sind – vor allem für die jüngeren Kinder bis hin zur Pubertät. Denn generell herrscht jetzt eine starke Verunsicherung, die vermeintlich unzerstörbaren (Familien-)Mauern sind ins Wanken geraten. Und eingestürzt. Das vertraute Heim gibt es so nicht mehr – und jedes Kind reagiert hier mit Schmerz und Verunsicherung, mit Verzweiflung und manchmal auch Wut. Umso wichtiger ist es daher, dem Kind zu zeigen: „Wir beide sind auch weiterhin für Dich da, komme, was wolle.“ gerade jetzt ist dies so unglaublich wichtig!!

 

Bei Kindern, die sich in der Pubertät befinden, hilft eine offene Ansprache. Hier ist der „Vorteil“, dass sie bereits beginnen, sich ihr eigenes Leben aufzubauen, jenseits des Familienheims. Freunde und Bekannte, das soziale Umfeld an sich werden nun wichtiger, die Familie steht nicht mehr ganz so sehr im Fokus. Das kann ein Vorteil sein, wie gesagt – denn sie bekommen nun auch (hoffentlich!!) viel Zuspruch und Unterstützung seitens der Freunde. Trotzdem ist Offenheit mit der Trennung wichtig – und der Teenager will natürlich genau wissen, wie es jetzt weiter geht, was sich nun alles ändern wird. Und natürlich sollte man auch weiterhin als Eltern für das Kind da sein, zu einer Aussprache bereit. Und ihm die Unterstützung zu geben versuchen, die es jetzt braucht.

 

Mitunter stößt man dabei als Eltern an seine Grenzen – was auch verständlich ist, schließlich hat man selbst mit der Trennung und den Umständen zu kämpfen. Wenn man sieht, dass das Kind trotz aller pesönlichen Bemühungen leidet, kann eine Therapie helfen.