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Im Guten trennen

Du willst Dich im Guten trennen? Doch wie kann es dazu kommen, was gehört zu einer möglichst friedvollen Trennung mit dazu? Welche Tipps solltest Du kennen? Wir wissen mehr – und verraten es Dir in dem folgenden Beitrag!

Trennung vom Partner – was ist zu beachten?

Die Trennung, die gänzlich „zivilisiert“ und ohne größere Blessuren abläuft, die gibt es in den allermeisten Fällen nicht. Stattdessen ist es in der Regel so, dass der eine mehr, der andere weniger unter dem Scheitern der Beziehung leidet – auch, wenn das ein wenig unfair ist.

Doch kann man versuchen, die Trennung so fair wie möglich zu gestalten. Wichtig ist, dem Anderen offen und ehrlich gegenüber zu treten – auch aus Respekt heraus, in Erinnerung an die gemeinsame Zeit, an all die vielen gemeinsamen Erfahrungen und Erlebnisse. Frage Dich hierzu: „Wie würde ich in dieser Situation gerne behandelt werden? Was würde ich mir an seiner/ ihrer Stelle wünschen?“ Und dann versuche, dies auch umzusetzen!

 

Wie aber könnte eine Trennung im Guten ablaufen? Hier einmal ein Beispiel:

Häufig hilft es dem Anderen, ihm zu sagen: „Meine Gefühle haben sich geändert, sind nach und nach weniger geworden. Das hat viele Gründe – doch DU hast Dir nichts zuschulden kommen lassen! Es ist manchmal einfach so, dass man sich ändert, dass man andere Wege einschlägt als der Partner. Und so ist es auch bei mir gewesen…“ Doch bitte nur, wenn dies auch zutrifft! Denn dem Anderen jetzt etwas vorzumachen, das ist die falsche Strategie… Auch, wenn es für den Anderen vielleicht hart ist. Doch noch schlimmer wäre es, ihm etwas vorzuspielen, Dinge zu sagen, die man eigentlich gar nicht so meint – früher oder später fliegt das erfahrungsgemäß meist auf. Und das kann im Nachhinein dann sehr viel kaputt machen…

Wie die Trennung verarbeiten?

Wir raten allen dazu, die sich gerade von ihrem Partner getrennt haben, erst einmal Abstand zu halten. Und eine Kontaktsperre einzulegen. Oder den Kontakt, wenn es denn gar nicht anders geht, auf das Minimum zu beschränken.

All das ist sehr wichtig – vor allem für das eigene Wohlbefinden. Denn gerade jetzt spielen die Gefühle einfach noch zu sehr verrückt. Man wird überwältigt in manchen Momenten von Wogen an Trauer, Schmerz und Verzweiflung, die über einen hinweg stürmen. Jetzt den anderen in der ein oder anderen Form vor der Nase zu haben, macht die Dinge nicht einfacher, ganz im Gegenteil. Dabei wäre es so wichtig, erst einmal alleine, ohne die ständige Präsenz des Anderen, mit den Gefühlen fertig zu werden…

Wobei wir mit „alleine“ nun nicht meinen, dass Du Dich in Dein Schneckenhaus zurückziehen solltest, die Decke über den Kopf und gar nicht mehr aus dem Haus gehst. Das wäre falsch. Klar hat man manchmal das Bedürfnis, alleine zu sein, keinen Telefonanruf zu beantworten, keine nachricht zu schreiben. Das ist auch in Ordnung. Doch zum Dauerzustand sollte das nicht werden. Die Gefahr, dabei in diese gefährliche Gedankenspirale à la „Ach, hätte ich damals doch nur…“ oder „Warum immer ich???“ zu gelangen, ist ab einem gewissen Zeitpunkt einfach zu groß. Ganz abgesehen davon, wie gut es tut, jetzt liebe Leute um sich zu haben…