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Räumliche Trennung

Eure Beziehung steckt in einer Krise? und nun überlegst Du, wie Ihr beide da wieder rauskommen könnt? Was könnte gerade jetzt helfen? Kann eine räumliche Trennung dem Abhilfe schaffen? Wir haben uns all diese Fragen mal genauer angeschaut. Und möchten dir in dem folgenden Beitrag Rede und Antwort stehen!

Räumliche Trennung als Chance?

In jeder Beziehung gibt es mal schwierige Zeiten. Häufig vergehen diese Phasen, es besteht aber auch die Möglichkeit, dass dem nicht so ist – und die Partnerschaft in ernsthafte Gefahr gerät. Bis die Frage im Raum steht: „Sollen wir uns nicht vielleicht besser trennen?“ Keine einfache Frage – und auch die Antwort darauf lässt sich alles andere als leicht finden. Schließlich hat man so einiges miteinander erlebt, viele gemeinsamen Erfahrungen gemacht, hat so viel Zeit miteinander verbracht. Das einfach so aufzugeben?

Viele entscheiden sich daher, eine räumliche Trennung auf Zeit in Betracht zu ziehen. Um sich die Option Gehen und Schluss machen doch noch offen zu halten. Um erst einmal für sich allein herauszufinden, wie sich die Gefühle für den Anderen entwickeln, wenn man sich eben nicht mehr ständig vor Augen hat, mit dem Anderen zusammen lebt. Eine Beziehungspause kann dabei helfen, dies in Erfahrung zu bringen. Und dann eine Entscheidung zu treffen.

Doch ist es dabei wichtig, dass diese Beziehungspause auch wirklich eingehalten und durchgesetzt wird. Alles andere würde nichts bringen! Und damit dies auch wirklich klappt, sollte auch eine räumliche Trennung erfolgen. Denn so, das haben unsere Beobachtungen bisher eindrucksvoll gezeigt, stehen die Chancen umso besser, dass man für sich die richtige Entscheidung trifft.

Die Gefühle werden dabei erst einmal verrückt spielen. Kein Wunder, denn all diese Entscheidungen verlangen schließlich einiges von einem selbst ab. Und da ist ja noch diese Sehnsucht nach dem Anderen. diese ist ganz normal – schließlich habt Ihr vor gefühlt fünf Minuten noch so viel Zeit miteinander verbracht. Die ersten paar Tage fühlen sich deshalb vielleicht an wie ein kalter Entzug – das ist normal, das gehört gewissermaßen mit dazu. Doch führe Dir genau dann immer die Gründe vor Augen, die Euch bewogen haben, diesen Schritt einzuleiten.

Auch Ablenkung kann in solch einem Fall helfen. Eine gute Strategie in solchen Momenten ist es stets, raus zu gehen, einen kleinen Spaziergang zu unternehmen, sich mit einer guten Freundin auf einen Kaffee zu treffen oder ins Fitnessstudio zu gehen – Hauptsache, man bleibt nicht allein mit sich und seinen Grübeleien.

Klar, es ist schon wichtig, über alles nachzudenken. Doch eben nicht zu viel! Merkst Du daher, dass Du gedanklich nicht weiterkommst: lege einen Stopp ein, mache etwas anderes. Oder sprich Dich mit einer guten Freundin, einem guten Freund aus – durch deren Feedback bekommst Du häufig neue Sichtweisen, die Dir weiterhelfen. Gleichzeitig fällt es Dir so leichter zu verstehen, wie es überhaupt zu dieser Situation kommen konnte, warum es mit Euch beiden gerade schwierig(er) ist. Das ist sehr wichtig – schließlich willst Du es ja in Zukunft besser machen (ob nun mit diesem Partner, dieser Partnerin oder mit jemand Anderem).Denn: Fehler machen ist menschlich – doch sollten sie eben nicht wiederholt werden..